08.11.2009

ULMAN in der ARD

ULMAN in Tel Aviv zu ILanD 2009

Samstag

• Den Flug von Berlin zusammen mit den 17 Hippies und der Young-ILanD Schüler-Gruppe gut überstanden, selbst unser Übergepäck gut verteilt bekommen

• Einchecken im SeaNet Hotel, klein aber ok, W-Lan in der Lobby :-)

• Dann ein langer Marsch zum Essen mit der Crew und den 17 Hippies, als wären wir nicht geschafft genug von der Reise, der Humus ist nicht so unser Fall, dann schon eher die Falafel-Bällchen, sie sollten treue Gefährten unseres Aufenthalts in Israel werden.

• Nachts das Kennen lernen unserer Dachterrasse, mit den Hippies und israelischem Goldstar- oder Maccabi (von uns bevorzugt)-Bier.

 

Sonntag

Probe mit HaBanot für die tags drauf folgenden Pressekonferenz.

• Vor der Abfahrt, erstes zu spät kommen unsererseits, Anja genervt, unser Fahrer vom Goethe- Institut spricht perfekt Deutsch, auch er wird ein treuer Begleiter in Tel-Aviv

• ½ h warten vorm Probenraum/Studio, wir sind zu früh, naja die Länge der Wege ist noch nicht so bekannt, wir ein wenig genervt, Revanche an Anja :-)

• Die Mädels kommen und wir freuen uns, uns endlich wieder zu sehen

• sie finden unseren Sound „amazing“,

• wir haben gleich ein neues Stück probiert, „I'm so sorry“ von Andreas gepaart mit Karolinas „Oh Mama“

• Der folgende Soundcheck im Goethe Institut beschert uns ein erstes Wiedersehen mit Adir, HaBanots Techniker

• Abends die Eröffnnungsveranstaltung in der „Ironi Alef High School“ mit „Do I Smell Cupcakes“ (Young-ILanD-Band) den 17 Hippies (sehr schön) und dem Münchner Reggae-Sänger Jahcoustix (gerade frisch aus Afrika eingetroffen)

• auch die M.A.R.S. Allstars (teilweise die Backing-Band von Thomas D), sind mittlerweile eingetroffen.

• Nachts Dachterrasse, diesmal mit Becks (Jever hatten sie leider nicht :-)

 

Montag

Vormittag

• Pressekonferenz: Karolina ist krank wir spielen nur mit Yael und Dana, die ARD ist da.

Nachmittag

• Jerusalem mit den MARSis, Lars unser Lichtmann ist jetzt auch mit dabei, er lebt mittlerweile fast in Jerusalem und ist mit seinem Wissen eine gute Ergänzung zum freundlichen aber schnell sprechenden weiblichen Guide

• an der Klagemauer können wir mit verschiedenen Kopfbedeckungen aufwarten, in der Grabeskirche gibt es eine Prozession zu bestaunen

• Essen Falafel, was sonst, Wetter hält bis kurz vor Schluss, aber in Tel-Aviv regnet es die ganze Zeit

Abends

• Dok-Film über IlanD 2008 (in Deutschland) im Kino angeschaut, eine schöne Erinnerung

Nachts

• Dachterrasse, die Stühle fehlen, wahrscheinlich eine Maßnahme des Hotels aufgrund der Parties an den Vorabenden

 

Dienstag

Vormittag

• Probe mit HaBanot Nechama, wir fahren später los, die Längen der Strecke sind jetzt bekannt, das hindert uns allerdings nicht daran wieder vorm Probenraum zu warten, lange...

• die Location hat sich kurzfristig geändert, aber unser Technik-Zeug ist noch im alten Raum

• Aufgrund dieses Organisations -„Balagan“ (wie man das hier nennt) ist Anja trotz kühlem Wetters am schwitzen

• Probe beginnt mit einer Stunde Verspätung, der neue Probenraum ist größer und wird auch die nächsten Tage unsere Proben-Heimat sein.

• die Mädels müssen sich erst mal wieder an die Stücke erinnern, wir sind gut vorbereitet :-)

• das neue Stück wir immer besser, die Drehleier zur E-Gitarre, an den alten Songs wird gefeilt, fette Reggae-Basslines durch Akkordeon und Posaune ergänzt, es groovt!

Nachmittag

• Sven unser Techniker kommt an, es regnet

Abends

• essen in der Nähe des berühmten Carmel-Marktes, gut aber teuer, besonders das Bier, Tel Aviv ist beileibe nicht billig

Danach W-Lan-Party in der Hotel-Lobby, Dachterrasse zu ungemütlich

 

Mittwoch

Generalprobe mit HaBanot,

• eine Reihenfolge wird festgelegt. Wir hatten am Abend davor schon beschlossen 2 Stücke alleine spielen zu wollen und dann die Mädels auf die Bühne zu bitten. Dieser Vorschlag, geschickt von Demian vorgetragen, wird wohlwollend aufgenommen, die Probe ist kurz aber erfolgreich, der Sound „amazing“

• Till übt noch Vivaldi, gleich geht’s zum „Hurdy Gurdy Workshop“ in die Schule, die anderen dürfen an den Strand, endlich scheint die Sonne und es ist schön warm.

• Der Workshop macht Spaß, ist gut besucht und die Schüler sind sehr aufmerksam. Till erzählt ihnen was über Geschichte und Aufbau der Drehleier und spielt Beispiel-Stücke verschiedener Zeitepochen und eigene Tunes. Dann dürfen sich die Schüler selbst probieren, einer spielt sogar „Hänschen klein“. Wie das wohl auf hebräisch heißt?

• Essen erst Falafel und dann Thai, danach Strand und Dachterrasse.

 

Donnerstag

• Heute proben wir alleine, die Mädels sind zu busy, Karolina hat gerade mit Ihrem Soloprojekt Charts-Erfolge.

Auch gut, wir können unsere beiden Opener „Modal Scales“ und „Pam 7“ perfektionieren, sowie akustisch für die Radio-Show am Abend proben.

Abends

• Radio-Show, kleines Uni-Radio, nette attraktive Moderatorin, sie ist gut vorbereitet wir aber auch :-)

• Der Moderator der nächsten Show will uns am liebsten gleich zu einer Jam-Session da behalten, nach zwei zusätzlichen kurzen Stücken müssen wir los

Nachts

• Party im Club „The Block“, den muss man erstmal finden

• coole DJs besonders Grace Kelly (bekommt später ein ULMAN-Shirt, weil es ihr so gut steht), Live-Musik mit „Terry Poison“, deren Dance Ästhetik ist nicht so unsere Baustelle

• äußerst anregende Gespräche mit den MARS Allstars, ein Besuch auf dem Mars wird angedacht.

Spät geht’s zurück, Großraumtaxi, der Taxifahrer fährt die Maschine voll aus und spart auch nicht mit hupen an jeder Ampel, bringt uns aber sicher ins Hotel zurück.

Freitag

Der Tag an dem nun endlich die Show steigen soll ist gekommen! Jeahhhhhh wir sind geflasht!!!

Vormittag

• 27°, baden im Meer die Wellen sind gigantisch, es soll ein kleines Erdbeben gegeben haben.

Nachmittag

• Der Club Reading ist cool, liegt am Meer, aber unser Reisebus darf nicht bis ran fahren, die 17 Hippies sind im tragen gut organisiert, es sind ja auch 13, wir hingegen benötigen Hilfe, ein Kleinwagen unserer bezaubernden Betreuerin Anna ist da.

• Soundchecks natürlich mit Verzögerung, wir als letztes, denn wir werden die Show eröffnen

• Die ARD ist da, es wird was über uns im Nachtmagazin gesendet

Abends SHOW

• Das Publikum ist jung und skandiert schon nach „Modal Scales“ „ULMAN ist der Gipfel“ so klingt es jedenfalls, oder war es doch hebräisch?

• Die Mädels kommen on stage und die Leute singen die Hits wie „So Far“ mit

• das ganze ist sehr kurzweilig, WIR HABEN GEROCKT, die anderen sind geflasht!!!

• die 17 Hippies zusammen mit Boom Pam auch sehr cool, ohne Monitor, da dieser ausfiel, Wahnsinn, die totalen Profis!

• Dann Gespräche im Backstage mit den Hippies und den Mädels

• Die MARSis und Jahcoustix wollen wir aber unbedingt sehen, man sind die gut! Dann noch mit dem israelische Rapper MookE, ein Highlight.

• Es wird spät, gegen 6 sind wir im Bett, Dachterrasse fällt aus.

 

Samstag

verkaterte Rückreise ohne Zwischenfälle